Angst vor der Nacht
Hallo, seit ca. 2 Jahren habe ich, vorallem am Sonntag, also am Ende des Wochenendes, oder z.B. gegen Ende der Ferien, Angst davor nicht einschlafen zu können. Ich weiß nicht woher das kommt, vielleicht habe ich Angst davor im Dunkeln allein zu sein, jedenfalls wird die Angst nach einer Zeit immer schlimmer und ich habe das Gefühl richtig durchzudrehen. Hört sich bestimmt komisch an, vor soetwas Angst zu haben, aber ist es für mich nicht.
Nachdem diese Angst vor 2 Jahren zum ersten mal auftrat ging es mir eine Zeit lang richtig schlecht, ich hatte ständig Angst und fühlte mich ausgelaugt und hoffnungslos; ich glaube ich war depressiv. Nun haben sich diese Gefühle wieder gelegt, vorallem seitdem ich einen Freund, also Gesellschaft und Aufmerksamkeit habe, doch kommt die Angst immernoch an Sonntagen und Enden der Ferien auf. Ich glaube man kann sagen, ich habe lediglich Angst davor Angst zu bekommen.
Kann mir vielleicht jemand helfen, und mir sagen, was ich gegen diese Angst tun kann?
Mfg Ise
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Hallo Ise,
Hallo Ise,
Danke für Ihre Frage.
Auch wenn sich manches für andere komisch anhören mag, die gefühlte Angst ist für Sie vollkommen real und spürbar. Und dies ist für keinen ein angenehmer Zustand.
Wenn Sie mir erlauben, würde ich gerne einige Fragen zu Ihrem Beitrag stellen.
Im Coaching werden Sie von uns keine vorgefertigten und allgemeinen Lösungen bekommen. Vielmehr stellt der Coach Fragen die dazu dienen, genau Ihre Stärken zu finden, die Sie in Ihrem Leben bereits einsetzen. Ausserdem wird durch das Fragen ein Prozess in Gang gesetzt, der Ihnen aufzeigt, was Ihnen gut tut und wie Sie mehr davon in Ihr Leben einbauen können.
Zusätzlich können bei Bedarf mit EFT oder anderen Interventionen eine Menge an Blockaden und negativen Emotionen abgebaut werden.
Nun die Fragen:
Wie schaffen Sie es, Montag - Samstag keine Angst zu haben?
Was genau tun Sie an diesen Abenden?
Oder evtl auch am Tag?
Ihr Beitrag liest sich so, als ob Ihnen Gesellschaft und Aufmerksamkeit gut tun.
Wie können Sie mehr davon in Ihr Leben einladen?
Was hätten Sie davon?
Was würden Sie dann anderes über sich selbst denken?
Wenn Sie auf die Tage schauen und in sich hinein hören: was tun Sie an den Tagen anderes, an denen es Ihnen gut geht?
Was denken Sie an solchen Tagen über sich selber?
Wie gestalten Sie Ihren Tag und Ihre Nacht?
Wie können Sie mehr von dem, was Sie an "Ihren guten Tagen tun" in Ihr Leben integrieren?
Was wäre dazu der erste Schritt? Was der nächste?
Wer könnte Ihnen dabei helfen und Sie unterstützen?
Wie Sie sehen, kann ich Ihnen leider keine Pauschalantwort geben.
Das, was anderen gut tut, muss nicht unbedingt Ihnen gut tun.
Allgemein kann ich Ihnen ein paar Hinweise geben, die sehr gut unterstützen können:
Viele Grüße und viel Erfolg
Uli
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