Einsatzmöglichkeiten von Online-Coaching

Für ein Online-Magazin habe ich einen kleinen Artikel über Online-Coaching geschrieben.

Vielleicht finden auch Sie ihn interessant.

Viel Spaß beim lesen.

Ihr

Uli Herold

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In dieser Welt, die viele als zunehmend hektischer und stressiger empfinden, bekommt das Wort Coaching eine immer größere Bedeutung. Ursprünglich aus dem Sportbereich kommend, ist es mehr und mehr zu einem Modebegriff geworden. Ein Synonym für schnelle Veränderung und effektive Problemlösung.

Mittlerweile bieten viele Coaches auch so genanntes Online-Coaching an.

Darunter lassen sich einige verschiedene technische Realisation verstehen. Weit verbreitet sind folgende Varianten:

  • Coaching per Telefon
  • Coaching per E-Mail
  • Coaching per Online-Chat (Chatroom)
  • Coaching per Kamera übers Internet (WebCam)

In diesem Artikel möchte ich meine Erfahrungen darlegen, welches Formen des Coachings sinnvoll und erfolgreich sind.

Der Begriff Coaching besitzt keine allgemein gültige Definition. Vielleicht mag dieser Ansatz einer Ausgangsbasis sein, die für viele Coaches gültig ist:

Coaching ist die professionelle Begleitung durch Veränderungsprozesse.

In dieser professionellen Begleitung haben die Klienten Anspruch auf stimmiges, kongruentes Feedback, auf wertschätzende Begegnung und Unterstützung in der Entwicklung ihrer inneren Kräfte, Ressourcen und Überzeugungen. In vielen Coaching-Richtungen dienen so genannte Interventionen dazu, Ressourcen zu stärken und Überzeugungen zu verändern.

Und von diesen Interventionen sind nicht alle am Telefon oder per E-Mail möglich sondern nur durch die persönliche Begleitung, sozusagen als Live-Event.

So sind zum Beispiel Rollenspiele zum erkennen und verändern von Kommunikationsmustern in den

verschiedenen Varianten des Online-Coachings nur sehr bedingt möglich. Und auch nur dann, wenn der Klient über entsprechendes Vorstellungsvermögen verfügt.

Damit haben wir schon ein Kriterium: der Klient benötigt ein gewisses Vorstellungsvermögen.

Dieses Kriterium wird jedoch von sehr vielen Menschen erfüllt. Gemeint ist hier eher die Bereitschaft des „sich einlassens“ darauf, andere Sichtweisen mal auszuprobieren.

Im Veränderungsprozess verwenden viele Coaches nonverbale Kommunikation, um zum Beispiel Ressourcen zu ankern. In den Online-Varianten, mit Ausnahme der E-Mail und Online-Chat, ist dies auch möglich. Dazu benötigt der Coach gewisse sprachliche Fähigkeiten, um über die Sprache mit Betonung, Geschwindigkeit und Tonhöhe arbeiten zu können.

Dies trifft umso mehr zu, je stärker das Leben des Klienten von dem Bearbeitungsthema eingeschränkt ist.

Ein Telefon-Coaching mit einem Problemthema ist nur dann möglich, wenn der Klient mit der Unterstützung des Coaches in der Lage ist, aus einem möglichen Problemzustand wieder herauszukommen. Dies sollte der Coach im Vorgespräch bereits abgeklärt haben.

Beim E-Mail-Coaching kommt noch eine besondere Fähigkeiten hinzu: die Selbstreflexion in der Eigenarbeit des Klienten.

Hier arbeitet der Klient zwischen den E-Mails eigenständig an den Themen. Dies kann durch ein Veränderungstagebuch, durch Beobachtungsaufgaben oder durch spezielle auf E-Mail-Coaching zugeschnittene Interventionen passieren.

Dies bedingt natürlich eine gewisse Form der eigenständigen Mitarbeit des Klienten.

Der Chatroom ist ein virtueller Raum, in dem die Verständigung live und in Echtzeit mittels Tastatur stattfindet. Bei individuellen Sitzungen zwischen einem Klient und einem Coach macht der Chatroom nur wenig Sinn. Da ist das Gespräch per Telefon flexibler und schneller. Für Gehörlose ist der Chatroom jedoch eine sehr gute Einsatzmöglichkeit.

Wenn in einer Art von Gruppensitzung jedoch mit mehreren Klienten gleichzeitig gearbeitet wird, ist der Chatroom wieder eine Möglichkeit, vielen Klienten etwas zu vermitteln. Dies geht eher in Richtung eLearning.

Nur wenige Privatleute haben bereits die technischen Voraussetzungen und Geräte, um per Internetkamera - WebCam - zu kommunizieren. Falls dies möglich ist, ist es dem reinen Telefon-Coaching vorzuziehen, weil es sowohl dem Klienten als auch dem Coach noch einen zusätzlichen Kanal liefert, über den nonverbale Informationen ausgetauscht werden können.

Zusammenfassung

Beim Online-Coaching werden sowohl vom Klienten als auch vom Coach verschiedene Fähigkeiten verlangt. Und so sind auch die technischen Plattformen für bestimmte Aufgaben mal besser und mal schlechter geeignet.

Coaching per E-Mail ist ein wirksames Werkzeug, um Erlebnisse und Erfahrungen zu strukturieren und deren Bedeutungen zu hinterfragen, Veränderungen zu stabilisieren und um im Kontakt zu bleiben. E-Mail-Coaching kann z.B. sehr gut mit Telefon-Coaching kombiniert werden.

Coaching per Telefon kann für viele Themen verwendet werden. Wichtig dabei sind gewisse sprachliche Fertigkeiten auf beiden Seiten. Je höher diese sprachliche Fertigkeiten sind, desto umfangreicher sind die Interventionsmöglichkeiten. Wenn der Coach z.B. mit Aufstellungen arbeiten möchte (z.B. Soziales Panorama nach Lucas Derks), dann ist es vom Vorteil, wenn der Klient sich seine inneren Strukturen vorstellen kann. Hier kommt es auf die Flexibilität beider Seiten an.

Coaching per Online-Chat ist eher für Gehörlose oder in Gruppen-Settings sinnvoll. Wenn man dazu dann noch ein interaktives Whiteboard hat, ist vieles möglich.

Coaching per Internetkamera ist momentan noch wenig verbreitet und so wie Videokonferenzen eher in kommerziellen Bereichen anzutreffen. Dort jedoch ist dies ein effektives Werkzeug zur Coaching-Unterstützung, um zumindest Reisekosten zu sparen. So können Coach und Klient per Internetkamera sehr gut Themen nachbearbeiten, Verhaltensänderungen prüfen und korrigieren. Gerade bei Präsentations- und Darstellungsthemen kann dies sehr von Vorteil sein.

Und was ist nun am wirksamsten?

dies ist wie eine Frage an Radio Eriwan: es kommt darauf an.

Für Klienten, die eine weite Anreise haben, hat sich eine Mischung aus Präsenz-Coaching mit nachfolgender Integration und Stabilisierung der Veränderungen per Telefon und E-Mail sehr gut bewährt.

Die neuen neuronalen Pfade im Gehirn, die bei Veränderungen angelegt werden, verstärken sich mit jeder Wiederholung. Und diese Wiederholungen können sehr gut per Telefon und E-Mail stattfinden. Neurophysiologisch ist hier der Schwellenwert von 72 Stunden eine wichtige Grenze. Wird innerhalb von 72 Stunden nach einem Lernvorgang das Thema nicht wiederholt, braucht man wesentlich mehr Energie, um diese Pfade wieder zu aktivieren.

Wenn Klienten eine gewisse Imaginationsfähigkeit und auch gut auf andere Interventionsformen, wie zum Beispiel energetische Psychologie (EFT, EDxTm,...), ansprechen, dann ist reines Telefon-Coaching ebenfalls sehr wirkungsvoll und führt zum Ziel.

Diese Grundvoraussetzungen werden von guten Coaches bereits beim ersten kostenlosen Telefongespräch geprüft. Nach diesem Vorgespräch ist in den meisten Fällen eine verlässliche Aussage über ein erfolgreiches Telefon-Coaching möglich.

Und wie immer gilt bei der Auswahl eines Coachs:

die Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Coaching ist die vertrauensvolle und wertschätzende Beziehung zwischen KlientIn und Coach.

Ist dieses nicht gegeben, ist kein sinnvolles Arbeiten möglich.

Ist das Vertrauen vorhanden, dann ist alles möglich.

 

Viel Erfolg und Spaß

Ihr

Uli Herold

The use of computers and the

The use of computers and the Internet is in its budget hosting infancy in developing countries, if these are used at all, due to limited infrastructure and the attendant high costs of access. Usually, various technologies are used in combination rather than as the sole delivery mechanism. For example, the Kothmale adult hosting Community Radio Internet uses both radio broadcasts and computer and Internet technologies to facilitate the sharing of information and provide educational opportunities in a rural community in Sri Lanka.[20]  The Open University of the United Kingdom website templates (UKOU), established in 1969 as the first educational institution in the world wholly dedicated to open and distance learning, still relies heavily on print-based materials supplemented by radio, television and, in recent years, online programming.[21]  Similarly, the Indira Gandhi National Open University in India combines the use of print, recorded audio and colocation video, broadcast radio and television, and audio conferencing technologies.[22]

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